Diakonisches Handeln resultiert aus der biblisch gebotenen Nächsten- und Gottesliebe. Wenn Menschen in diesem Sinne Gutes tun und damit der Allgemeinheit dienen, dann ist das wahrhaft ein Grund zum Danken. Im Festgottesdienst konnten gleich mehrere Jubiläen gefeiert werden:
Zum 125- jährigen Bestehen des Ev. Krankenpflegevereins Winnweiler hielt Herr Landesdiakoniefarrer Albrecht Bähr die Festpredigt. Ausgehend vom Bibeltext Galater 5,13, stellte er das christliche Leben als ein Handeln in Freiheit und Verantwortung dar. Er verwies auf Personen, die in der Vergangenheit solche Akzente setzen konnten, wie etwa der erste hauptamtliche Vorsteher der Speyerer Diakonissenanstalt, Pfarrer Carl Anton Scherer, der 1831 in Winnweiler geboren wurde.
Der im Jahr 1900 gegründete Krankenpflegverein erfüllte seinen Auftrag mit Hilfe des Dienstes der in Winnweiler tätigen Schwestern, ab 1922 gesandt von der Diakonissenanstalt in Speyer.
Seit dem Jahr 1974 unterstützt der Krankenpflegverein die Ök. Sozialstation Rockenhausen-Alsenz/Obermoschel-Winnweiler durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Den Vorsitz des Vereins hat seit dem Jahr 2015 Regina-Mayer-Oelrich inne. Landesdiakoniepfarrer Bähr würdigte ihr unermüdliches und beispielhaftes ehrenamtliches Wirken durch die Verleihung des Kronenkreuzes der Diakonie in Gold.
Pfarrerin Claudia Kettering sandte für die Frauenarbeit der Ev. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft ein Grußwort mit sehr persönlichen und anerkennenden Worten, mit denen sie Regina Mayer-Oelrich für ihr sehr erfolgreiches Wirken für Frauenarbeit auf allen kirchlichen Ebenen dankte.
Für die Frauenkreise Winnweiler und Schweisweiler überbrachte Gerlinde Thorn den Dank für 30-jährige bzw. 20 -jährigen Leitung der Kreise durch Regina Mayer-Oelrich.
Für die Prot. Kirchengemeinde Winnweiler sprach Pfarrer Friedrich Schmidt den Dank und die Wertschätzung gegenüber Regina Mayer-Oelrich für ihr wertvolles und hoch engagiertes ehrenamtliches Wirken aus, insbesondere auch für den Vorsitz im Presbyterium.
Grußworte sprachen Markus Schreiber für die Elisabethen-und Kolpingvereine, sowie Norbert Pasternack für die Ök. Sozialstation.
Für den Donnersberkreis überbrachte Dr. Karl Landfried die Grüße des Landrates, für die Ortsgemeinde nahm die Beigeordnete Christiane Demmerle in Vertretung des Ortsbürgermeisters an der Veranstaltung teil.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst, in dem erfreulicherweise auch eine Taufe gefeiert werden konnte, von Bezirkskantor i.R. Martin Reitzig an der Orgel, vom Gesangverein Hochstein unter der Leitung von Jens Illichmann, sowie von Emma Schäffer am E-Piano.
Beim anschließenden Empfang mit Sekt und einem Imbiss wurde die Gelegenheit zum Gespräch und zur Begegnung gerne genutzt.